Ein schwacher Wurf ist wie ein lahmer Motor: er bringt das Team nicht voran. Hier ist der Grund: Ohne explosiven Schwung verliert man fast jede Chance auf ein Tor. Und das kostet Punkte.
Der Ball verlässt die Hand mit einer Geschwindigkeit, die aus Kraft und Beschleunigung entsteht. Kurz gesagt: Mehr Muskel, mehr Geschwindigkeit. Der Körper muss dabei eine perfekte Kette von Kraftübertragung – von den Beinen über die Rumpfmuskulatur bis in die Hand – aufbauen. Jeder Bruch in dieser Kette kostet Meter.
Hier ist das Deal: Statt endloser Wiederholungen auf dem Feld, setze gezielte Kraftübungen ein. Medizinballwürfe, Plyometrie und Explosivkraft-Drills. Ein Satz von zehn explosiven Medizinballwürfen übertrifft dreißig lockere Würfe beim Aufbau der Wurfkraft.
Und hier ist warum: Der Körper lernt, Energie in einem Bruchteil einer Sekunde zu speichern und freizusetzen. Das ist das, was im Spiel den Unterschied macht.
Der Griff muss fest, aber nicht verkrampft sein. Der Ellenbogen bleibt leicht gebeugt, die Schulter rotiert, die Hüfte folgt. Jeder Schritt ist ein Baustein. Wenn du das nicht beherrschst, ist deine Wurfkraft nur Show.
Zu viel Gewicht, falsche Haltung, zu langsame Bewegungen – das sind Killer. Und vergiss nicht die Atmung: Ausatmen beim Wurf, einatmen beim Zurückziehen. Ohne das geht die Power flöten.
Ein einfacher Test: Nimm einen Ball, wirf ihn so weit wie möglich, und notiere die Distanz. Wiederhole das dreimal, nimm den Durchschnitt. Wenn du unter 30 Meter bleibst, hast du noch Arbeit vor dir.
Ein kurzer, täglicher 5-Minuten-Boost reicht aus: 20 Sekunden Sprint, 10 Sekunden Pause, wiederholen. Das aktiviert die fast-twitch Fasern, die für explosive Würfe unverzichtbar sind.
Für mehr Details und ein konkretes Trainingsprogramm schau dir diesen Artikel an: https://wetthandballtipps.com/wurfkraft/
Setz dir ein wöchentliches Ziel: Jede Trainingseinheit mindestens einen explosiven Wurf mit maximaler Kraft. Und dann: Mach es.
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